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Durch verschiedene Spenden gelangte
die Gemeinde in den Besitz von kostbaren Geräten, so die drei
Abendmahlskan-nen aus Zinn von rund 1770, die Brotschale für das
Abend-mahl, die Kelche und das Taufgeschirr. Sie werden bei je-der
Abendmahls- oder Tauffeier eingesetzt.
Die Glocken erklingen zu ganz
bestimmten Zeiten und nach vorgefassten Regeln. Ursprünglich
regelten sie den ganzen Tagesablauf der Bevölkerung. So wurde auch
zum Wimmet extra eingeläutet. Verschiedene Arten des Geläutes
zeig-ten auch Brände an oder noch grössere Katastrophen.
Auch heute läuten die Glocken zu
allen kirchlichen Hand-lungen wie Trauungen oder Abdankungen.
Für die Taufe wird speziell die
Taufglocke geläutet. Die fünf Glocken wurden nach und nach
eingesetzt:
nämlich 1668, um 1850 und 1947.
Die Orgel ist eine Besonderheit,
denn sie ist eine der wenigen, die pneumatisch aufgebaut ist. Sie
stammt aus dem Jahr 1904 und wurde vor 10 Jahren wieder auf die
feine frühklassische Harmonie umgestimmt.
Schätzen Sie einmal, wie viele Zinn-Pfeifen und Holz-Töne die Orgel
hat. (Es sind mehr als 50!)
Die Orgel steht auf der Empore, die
nur durch zwei dünne Säulen getragen wird, einem Symbol der
Industrialisierung beim Bau der Kirche von 1842.
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Evang. Pfarramt
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