Seegottesdienst 2020
„Gsuächt und Gfundä“ hiess das Thema des diesjährigen ökumenischen Feldgottesdienstes zum Ende der Sommerferien. Sandra Flück, Anita Wirz und Pfarrer Lukas Mettler inszenierten die biblische Geschichte des äthiopischen Finanzministers, der auf der Suche nach einem grossen Schatz die lange Reise aus Afrika nach Jerusalem auf sich genommen hatte. Allerdings führte seine Schatzsuche auf manchem Umweg erst ans Ziel. Und erst in der Begegnung mit einem Jünger Jesu eröffnete sich dem Weitgereisten der wahre Schatz seines Fundes.
Um einen Schatz zu finden, sei es nötig, auf Schatzsuche zu gehen. Nur wer bereit ist zu suchen, wird auch fündig, war eine Kernaussage der Dialogpredigt von Anita Wirz und Pfarrer Lukas Mettler. Christsein setzt Offenheit voraus. Glaube ist ein Geschenk und nicht Besitz. Und der grösste Schatz des Glaubens ist, von Gott bedingungslos angenommen zu sein, ohne Wenn und Aber. Und dies gelte für alle Menschen. Deshalb gebe es für Christinnen und Christen trotz aller ethnischen und kulturellen Unterschiede keine Grenzen zu anderen Menschen. Rassismus sei für Christin-nen und Christen schlicht unmöglich.
Während der Dialogpredigt bastelten die Kinder unter Anleitung von Sandra Flück kleine Schatzkistchen, die am Ende an alle verschenkt wurden. Der Männerchor Berlingen-Raperswilen unter Leitung von Martina Junker und die Musikgesellschaft Berlingen unter Leitung von Patrick Wirz umrahmten einen wunderbaren Gottesdienst, bei dem wohl fast alle fanden, was sie gesucht hatten: eine aufbauend Botschaft, eine lebhafte und lebensfrohe Gemeinschaft, eine Kirche, die Ökumene lebt, Mut macht und nahe bei den Leuten ist.
Autor: Evangelische Kirchgemeinde Berlingen     Bereitgestellt: 09.08.2020     Besuche: 35 Monat
aktualisiert mit kirchenweb.ch