Neues aus der Kirchgemeinde
Konfirmation am 31. Mai 2026
Konf-Klasse 2026 (Foto: Evangelische Kirchgemeinde Berlingen)

Das Konf-Jahr einer bunt gemischten und quirligen Gruppe geht seinem Ende entgegen. Die Jugendlichen haben sich mit einigen grossen Lebens- und Glaubensfragen beschäftigt und sie haben sich gefragt, worauf sie vertrauen können bzw. wollen und worauf eher nicht.
Die Konfirmand*innen gestalten ihren Festgottesdienst weitgehend selbst und bringen so zum Ausdruck, was für sie im Moment Glauben bedeutet und worin sie die Herausforderungen für ihre Zukunft sehen.
Zu Feier um 9.30 Uhr und zum anschliessenden Apéro ist die ganze Gemeinde herzlich eingeladen.


Rückblick - Ausflug in die Bibelgalerie Meersburg vom 14. Mai 2026
Meersburg 26_9 (Foto: Evangelische Kirchgemeinde Berlingen)

Am Mittwoch, dem 14. Mai, machte sich eine fröhliche Gruppe von interessierten Religionsschülerinnen mit zwei Religionslehrerinnen auf den Weg nach Meersburg. Ihr Ziel: die dortige Bibelgalerie.
Während einer kurzweiligen Reise mit dem Zug, dem Bus und der Fähre ab Konstanz genossen die Teilnehmenden zunächst ihr mitgebrachtes Mittagessen. Nach dem steilen Aufstieg durch die lauschigen Gässchen in Meersburg wurde die Gruppe dann von einer engagierten Begleiterin durch das Museum geführt und konnte für kurze Zeit in die Welt der Bibel eintauchen. Dabei durften die Anwesenden in einem echten Nomadenzelt Platz nehmen und den Geschichten von damals lauschen, sich im Mahlen von Mehl üben, den Unterschied zwischen Papyrus und Pergament fühlen und über die von Mönchen kostbar verzierten Bibelseiten staunen. Sehr beeindruckend war das eigenhändige Drucken eines Psalms mit der sogenannten Spindelpresse, wie sie Johannes Gutenberg vor über 500 Jahren erfunden und konstruiert hat. Im Anschluss an die Führung durften die Kinder noch selbständig im Museum umherstreifen und dort verweilen, wo es besonders interessante Fakten zur Bibel zu entdecken gab. So erregte insbesondere ein wasser- und hitzebeständiges Exemplar aus der Zeit des zweiten Weltkriegs oder auch die allerkleinste Bibel der Welt grosse Aufmerksamkeit.
Vor der Heimreise blieb noch ausreichend Zeit, um einige Strässchen der Altstadt etwas ausgiebiger zu erkunden, um einen Blick in einige Souvenierläden zu werfen und auch, um ein feines Glacé zu geniessen.
Es war ein rundum gelungener und toller Ausflug, den wir alle bestimmt noch lange in bester Erinnerung behalten werden!
Weitere Bilder finden Sie auf der Seite „Erlebt".


Rückblick - Chrabbelfiir vom 9. Mai 2026
Chrabbelfiir 9.5.26_13 (Foto: Evangelische Kirchgemeinde Berlingen)

Zum Klang der Kirchenglocken kamen die kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher zur Mai-Chrabbelfiir in die Kirche – gespannt und voller Erwartungen, was sie wohl dieses Mal erleben werden – einen Tag vor dem Muttertag…
„Der Kern“ – so hiess der Titel des poetischen Gedichts, welches Anita Wirz an diesem Morgen vortrug. Die Kinder lauschten zunächst aufmerksam, was es denn mit diesem Kern, der offenbar aus einer gelben Sonne auf die Erde fiel, auf sich hat – und dann durften sie anhand der passenden Bilder mit eigenen Worten nacherzählen, wie ein Kern aus der Sonnenblumenmitte zur Erde fällt, sich im Boden zunächst etwas ausruht, dann zu keimen und zu wachsen beginnt, bis aus ihm selbst wieder eine grosse, prächtige Sonnenblume heranwächst, die im Herbst erneut ihre Kerne zu Boden fallen lässt…
Nach einem gemeinsamen, blumig-farbigen Lied und stärkenden Segensworten begab sich die kleine Gruppe zur Chloose, um aus einer gemeinsam hergestellten Mischung aus feiner Tonerde, torffreier Blumenerde, Wasser und ganz vielen Blumensamen sogenannte „Samenbomben“ zu formen. Nach getaner Arbeit, und nachdem die Hände wieder sauber gewaschen waren, liessen wir uns den Znüni schmecken und die warmen Sonnenstrahlen unsere Nasen kitzeln.
Sehr schön wars! Und noch schöner wird es sein, wenn die Samenbomben dann ausgeworfen werden und im Garten oder der Rabatte die bunten Blumen wachsen, die sich jetzt noch in den Samen und Kernen verstecken…
Weitere Bilder finden Sie auf der Seite „Erlebt".


Ökumenischer Seegottesdienst am 21. Juni 2026
Bild Seegottesdienst (Foto: pixabay)

«Hab keine Angst!» - unter diesem Motto feiern wir unseren ökumenischen Seegottesdienst am 21. Juni. Ob das wohl so einfach ist? Kann man jemandem sozusagen befehlen, keine Angst mehr zu haben? Auch, wenn das Lebensschiff plötzlich mitten in einen Sturm gerät? Oder wenn einem auf einmal eine steife Brise um die Ohren pfeift? Wer oder was kann dann Halt, Sicherheit und Geborgenheit geben? Den Antworten auf diese Fragen spüren wir in unserer Feier gemeinsam nach…

Wir heissen Gross und Klein herzlich willkommen zu einem fröhlichen Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Chloose, welcher von Salomé Schärer am
E-Piano musikalisch gestaltet wird.

Im Anschluss an die Feier sind alle zur «Teilete» eingeladen. Eine «Teilete» ist ein unkompliziertes, gemeinsames Essen, zu dem jede Person oder Familie, die teilnimmt, etwas beiträgt. Man bringt so viel mit, wie man selber essen mag. Die Speisen werden auf einem Beilagen- und Dessert-Buffet angerichtet. So teilen wir miteinander, und am Ende werden alle satt. Für Getränke ist gesorgt und es steht ein Grill bereit, um das eigene Grillgut zu grillieren.

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Kirche statt. In diesem Fall entfällt die «Teilete».

Flyer für den ökum. Seegottesdienst 2026


Gebäudehülle der evangelischen Kirche Berlingen umfassend saniert
Turmsanierung 2025 (Foto: Evangelische Kirchgemeinde Berlingen)

Mit der abgeschlossenen Sanierung vom Kirchenschiff sowie dem Kirchturm der evangelischen Kirche in Berlingen konnte in den vergangenen Jahren ein bedeutendes Bauprojekt erfolgreich umgesetzt werden.
Ziel der Arbeiten war es, die historische Substanz der Evangelischen Kirche Berlingen zu sichern und dieses prägende Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten.

Den Auftakt bildete im Sommer 2021 die Restaurierung der Gebäudehülle des Kirchenschiffs. Aufgrund einer anstehenden Dachsanierung wurde die ganze Gebäudehülle des Kirchenschiffes auf notwendige Sanierungsarbeiten hin geprüft. In der Folge musste die Unterkonstruktion und die Dacheindeckung der seeseitigen Dachfläche komplett erneuert werden, während an der südseitigen Dachfläche nur vereinzelte Handziegel ersetzt werden mussten. An der maroden Westfassade wurde vollständig ein neuer Deckputz (Altputz) von Hand mit Traufel aufgezogen und abgefilzt, während an den Nord- und Südfassaden lediglich Fehlstellen im Deckputz saniert wurden. Sämtliche Sandsteineinfassungen bei Spitzbogenfenstern und Eingangsportalen sowie der Kunststeinsockel wurden, wo nötig, fachgerecht restauriert. Die Fassaden erhielten mit Silikatfarbe einen neuen Anstrich und sämtliches Holzwerk wurde mit Leinölfarbe neu gestrichen.

Im Jahr 2025 folgte mit der Erneuerung der Gebäudehülle des Kirchturms die umfangreichere Sanierungsetappe. Das in die Jahre gekommene, teilweise undichte Kirchturmdach erhielt eine vollständig neue Eindeckung mit Naturschieferplatten aus Wales (purpurfarben) sowie Schieferplatten aus A. Medua Spanien (smaragdgrün) für die Ornamentmuster.
Zu den aufwendigsten und anspruchsvollsten Arbeiten zählte die Restaurierung der Sandsteinelemente aus Rorschacher Sandstein, die ein hohes Mass an Fachkompetenz erforderte. Die Turmspitze mit Kugel und Wetterfahne sowie die Zeiger und Ziffern der Kirchenuhr wurden mit Rosenobel Blattgold neu vergoldet. Das Zeigerwerk wurde revidiert, Spenglerarbeiten ausgeführt und die Fenster sowie Schallläden instand gesetzt. Die Zierlilien auf den Abtreppungen erhielten einen neuen Anstrich und auch der Grund der Zifferblätter erstrahlt wieder im typischen Berlinger Blau. Fehlstellen im Fassadenputz wurden ausgebessert und, analog zum Kirchenschiff, mit Silikatfarbe weiss gestrichen.

Die Arbeiten wurden überwiegend von ortsansässigen und regionalen Handwerksbetrieben durchgeführt und verliefen planmässig. Im Mittelpunkt stand dabei stets der sorgfältige Umgang mit der historischen Substanz sowie die Verbindung traditioneller Materialien mit den heutigen, technischen Anforderungen.

Dank grossem Engagement aller Beteiligten, der Unterstützung durch Kirchgemeinde und politischer Gemeinde, durch die angenehme Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege sowie dank Spenden aus der Bevölkerung präsentiert sich die evangelische Kirche heute wieder in neuer Stärke und Schönheit – als Zeichen des Glaubens, der Gemeinschaft, der Hoffnung und der Beständigkeit und als fester Bestandteil des Berlinger Dorfbildes.
Für die Kirchenvorsteherschaft: Bauchef Cyrill Kasper


Autor: Evangelische Kirchgemeinde Berlingen     Bereitgestellt: 14.05.2026     Besuche: 10 heute, 1244 Monat
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